Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Snina

Slowakei, Snina
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  

"Snina" (deutsch "Snina", ungarisch "Szinna") ist eine Stadt in der Ostslowakei.

Sie liegt am Zusammenfluss der Cirocha und dem kleinen Fluss Pčolinka in einem Tal zwischen den Ausläufern der Niederen Beskiden und dem Vihorlat.
Panorama der Stadt

Geschichte
Die Stadt wurde 1343 zum ersten Mal als "Zynna" schriftlich erwähnt (damals zur Herrschaft der Drugeths gehörend) und 1585 als "oppidum" ("Städtchen") in den Porta-Verzeichnissen ("porta" bezieht sich auf die Eingänge zu den Herrschaftshöfen oder Gebäuden der Leibeigenen) erwähnt.
1598 werden bei einer ersten Gebäudezählung 75 Häuser in Snina gezählt und zwischen 1570 und 1630 ist der Ort Sitz einer Krajňa ("Krajňa" bezeichnete dabei eine Verwaltungseinheit mehrerer Ortschaften). Seit 1646 ist auch die ungarische Bezeichnung "Szinna Varossa", später auch die lateinische Bezeichnung "Civitas Szinna" in den Archiven vermerkt. 1785 hatte der Ort dann schon 195 Häuser mit 1.430 Einwohnern, 1910 schließlich 2.946 Einwohner mehrheitlich slowakischer Abstammung. 1882 wird der südlich gelegene Ort, der damals noch "Jozefova Dolina" hieß, eingemeindet, der sich daraus entwickelnde Ort Zemplínske Hámre wird 1957 zu einer eigenständigen Gemeinde.

Von 1909 bis 1912 wird die Stadt auch durch die Linie Humenné - Snina - Stakčín an das Eisenbahnnetz angeschlossen, im gleichen Jahr wird auch ein Holzsägewerk im Ort eröffnet, das 140 Arbeiter beschäftigt. Während des Ersten Weltkrieges wird die Stadt von 1914-1915 von russischen Truppen besetzt, nach dem Krieg folgt ein allgemeiner Niedergang des Ortes, da viele Einwohner wegziehen. 1926 kommt es zu einer verheerenden Überschwemmung, bei der fast der gesamte Ort überschwemmt wird, 1932 wird vom Roten Kreuz eine Mütter- und Kinderberatungsstelle eingerichtet und 1935 wird schließlich eine 35 Meter lange Brücke über die Cirocha erbaut, bei der erstmalig in der Slowakei eine Vierendeelträgerkonstruktion angewendet wird.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kommt es in der Stadt 1952 zu einer Industrieansiedlung, dabei wird das Maschinenbauunternehmen "Vihorlat" mit damals 340 Beschäftigten gegründet.

Sehenswürdigkeiten

* Schlichtes klassizistisches Schloss 1781 von Dernáth Teréz errichtet, beherbergt heute eine Fachschule
* Barocke römisch-katholische Kirche von 1751, mehrmals umgebaut
* Herkulessäule von 1841 im Schlosspark
* Kapelle auf dem Friedhof von 1847
* Soldatendenkmal für die Gefallenen bei der Befreiung der Stadt im Zweiten Weltkrieg

Stadtteile
* Sídlisko I
* Sídlisko II
* Bramhora
* Majer
* Tabla
* Brehy
* Daľkov
* Centrum
* Mier

Siehe auch
* Liste der Städte in der Slowakei


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 14.12.2019 03:45 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
"Bratislava" (: ; deutsch: "Pressburg", ungarisch: "Pozsony") ist die Hauptstadt der Slowakei und mit rund 427.000 Einwohnern die größte Stadt des Landes. Im äußersten Südwesten des Landes am Dreiländereck mit Österreich und Ungarn gelegen,
"Nitra" (deutsch "Neutra", ungarisch "Nyitra") ist eine Stadt in der westlichen Slowakei.ÜberblickNitra ist neben Bratislava die wohl älteste slowakische Stadt. Diese am gleichnamigen Fluss im Westen der Slowakei gelegene viertgrößte Stadt des
"Trnava" (deutsch "Tyrnau", ungarisch "Nagyszombat", lateinisch "Tyrnavia") ist eine Stadt mit 68.500 Einwohnern (2006) im Westen der Slowakei, ca. 55 Kilometer nordöstlich von Bratislava. Trnava ist sowohl Hauptstadt des Trnavský kraj
"Martin" (bis 1950 slowakisch „Turčiansky Svätý Martin“; deutsch "Turz-Sankt Martin", ungarisch "Turócszentmárton", lateinisch "Sanctus Martinus / Martinopolis") ist eine Stadt in der Mittelslowakei, die am Fuße der Kleinen Fatra und der
"Poprad" (; deutsch "Deutschendorf", ungarisch "Poprád)" ist eine Stadt, die am Fuße der Hohen Tatra gelegen ist. Die Einwohnerzahl beträgt zirka 55.000 (2007), womit Poprad als die zehngrößte Stadt der Slowakei gilt. Blick ins StadtzentrumDie
"Prievidza" (deutsch "Priwitz", ungarisch "Privigye") ist eine mittelgroße Stadt in der Slowakei.Die Stadt wurde 1113 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und liegt im Trenčiansky kraj, die Stadt wird auch „die grünste Stadt“ genannt.Kirche in
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Prinz William leidet mit: Wayne Rooney & Co. stürmen auf Löwe komm raus, schaffen es aber nicht, die entscheidende Lücke ins slowakische Beton zu reißen. Das 0:0 bedeutet Platz 2 hinter Wales, dem der Queen-Enkel und Präsident des englischen
Die deutsche Mannschaft ist immer für eine Überraschung gut: Wer nach der Portuqual und dem mühsamen Sieg der Franzosen die nächste Zitterpartie eines Favoriten erwartet hatte, sieht sich getäuscht. Boatengs Direktabnahme eines Eckabprallers
Die Slowakei erschwert die staatliche Anerkennung neuer Religionsgemeinschaften. Ab März müssen mindestens 50.000 erwachsene Staatsbürger sich zu einer bestimmten Religion bekennen, bevor diese offiziell als Kirche oder Religionsgemeinschaft registriert werden kann. Bratislava
Wetter

Bratislava


(14.12.2019 03:45)

-4 / 0 °C


15.12.2019
-4 / -1 °C
16.12.2019
-4 / -2 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Deutschland ist im Car ...
Preisgelder der UEFA N ...

Reisegewohnheiten im O ...
Urlaub in Europa ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum