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Rooneys Sturmlauf gegen die Wand

Slowakei
20.06.2016
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Prinz William sieht fulminante Nullnummer gegen Slowakei
Prinz William leidet mit: Wayne Rooney & Co. stürmen auf Löwe komm raus, schaffen es aber nicht, die entscheidende Lücke ins slowakische Beton zu reißen. Das 0:0 bedeutet Platz 2 hinter Wales, dem der Queen-Enkel und Präsident des englischen Verbands auch «viel Glück» wünschte. «C‘mon England», hieß es über den gemeinsamen Twitter-Kanal von ihm, seiner Frau, Herzogin Kate, und Bruder Harry.
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Britische Models. soweit das Auge blickt. Wenn die mal aus der EU austreten, wird Europa neidisch auf die Insel der Schönheit blicken.
EM-Vorrundenspiel Slowakei gegen England am 20. Juni 2016: Britische Fans im Anzug, einer unter ihnen ist Prinz.

Saint-Étienne (dpa) - «Wir haben"s immer wieder versucht, sind angerannt, die haben uns die Tür zugeknallt», sagt Gary Cahill. «Wir hatten dauernd den Ball, nur hatten wir dieses Quentchen Glück nicht. Aber wir sind schon enttäuscht über diese Positionierung. Jetzt sind wir Zweiter in der Gruppe, nun kommen die großen Kracher, wir müssen uns schnell berappeln.»

Auch Keeper Joe Hard beschreibt die Situation ähnlich: »Wir sind gegen ein sehr resolut verteidigendes Team immer wieder angerannt. Wir wären gerne mit einem breiten Lächeln vom Platz gegnagen.» Und Trainer Rob Hodginson sieht vor allem das Positive: «Wir haben das Spiel dominiert. Vielleicht ist es sogar ein Vorteil für uns, wenn ein stärkeres Team kommt, vielleicht bekommen wir dann Räume.»

Kein Achtelfinal-Duell gegen Deutschland
Ohne Glanz hat England als Gruppenzweiter das EM-Achtelfinale erreicht und geht einem möglichen K.o.-Duell mit Weltmeister Deutschland zunächst aus dem Weg. Das stark veränderte Team von Trainer Roy Hodgson kam beim Vorrunden-Showdown gegen die Slowakei nicht über ein 0:0 hinaus.

Damit fielen die Engländer in der Staffel B sogar noch hinter den britischen Rivalen Wales zurück. Vor den Augen von Ehrengast Prinz William und 39 051 Zuschauern brachte in Saint-Étienne auch der erst in der zweiten Halbzeit eingewechselte Kapitän Wayne Rooney nicht den Sieg für die überlegenen Three Lions. England trifft in der Runde der besten 16 nun auf den Zweiten der Gruppe F und bekommt es womöglich am nächsten Montag in Nizza mit Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo zu tun. EM-Debütant Slowakei muss als Gruppendritter noch um den Sprung ins Achtelfinale zittern, besitzt aber eine gute Ausgangslage. Bei einem deutschen Sieg gegen Nordirland am Dienstag sind die Slowaken durch.

Große Rotation bringt spielerischen Schwung
Englands Nationaltrainer Roy Hodgson ging mit seiner großen Rotation ins Risiko. Der Coach änderte seine bislang zweimal aufgebotene Startformation auf gleich sechs Positionen und gab auch Rooney zunächst eine Pause. Für den etatmäßigen Kapitän rückte Jack Wilshere ins Team, zudem kamen im Angriff wie erwartet Jamie Vardy und Daniel Sturridge zum Einsatz. Hodgson, der noch vor Anpfiff in den sozialen Netzwerken für diese Maßnahme kritisiert wurde, verteidigte seine Entscheidung: «Ich denke, es ist kein Wagnis. Wir haben einen starken Kader.»
EM-Vorrundenspiel Slowakei gegen England am 20. Juni 2016: Slowakische Fans.

Vardy und Sturridge rechtfertigten ihre Nominierung gleich am Anfang. Der Mittelstürmer des englischen Meisters Leicester City hatte gleich die erste gute Szene in der 5. Minute, als er den Ball aus halbrechter Position mit dem Knie aufs Tor brachte und vier Minuten später mit einer Kopfballverlängerung Sturridge zu einer guten Möglichkeit aus vier Metern verhalf.

Lions dominant und angriffslustig

Die Engländer starteten wie zuletzt dominant und angriffslustig mit einem sehr agilen Vardy, der in der 15. Minute eine weitere gute Gelegenheit hatte, aber an Torhüter Matus Kozacik scheiterte. Die überlegenen Engländer konnten ihr klares Chancenplus nicht zum Führungstreffer nutzen. Adam Lallana vergab vor der Pause mit einem Rechtsschuss die nächste Tormöglichkeit, doch der slowakische Keeper parierte erneut. Die mehr als 30 000 Fans im Stade Geoffroy-Guichard forderten nach den vielen vergebenen Gelegenheiten schon den Einsatz von Rooney, der dann auch nach knapp einer Stunde als Kapitän aufs Feld kam.

Die Slowaken hatten dem beherzten Auftritt wenig entgegenzusetzen und zogen sich immer weiter zurück. Auch ihr eigentlich bester Spieler, Marek Hamsik, konnte in seinem 90. Länderspiel kaum Akzente setzen. Da brachten sich die Engländer eher selbst in Verlegenheit. Torhüter Joe Hart musste nach einem Rückpass von Chris Smalling in höchster Not retten (53.), kurz darauf hielt der Schlussmann einen Ball von Vladimir Weiss.

Mit Rooney, Harry Kane und den ebenfalls eingewechselten Dele Alli, der in der 61. Minute nach Flanke von Jordan Henderson die größte Chance des Spiels vergab, kam noch mal Frische in die englische Offensive, doch am Ende schafften die Three Lions den Siegtreffer nicht mehr.

 

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