Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Postojna

Slowenien, Postojna
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  


"Postojna" (deutsch: "Adelsberg", italienisch: "Postumia") ist eine Stadt im Südwesten Sloweniens mit 8513 Einwohnern (2002).

Sie liegt ungefähr 50 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Ljubljana auf halbem Weg Richtung Küste.
Hügelkette von Postojna
Bekannt ist Postojna vor allem für seine 20 Kilometer langen Grotten "Postojnska Jama" ("Adelsberger Grotte") und "Predjamski Grad" ("Höhlenburg Lueg").

In engem Zusammenhang damit steht das Karstinstitut Postojna, eine Abteilung der Slowenischen Akademie der Wissenschaften. Untergebracht in einem historischen Gebäude am Marktplatz von Postojna, ist es wohl eines der wenigen und das bestausgestattete Institut, das allein der Karstforschung gewidmet ist. Die Publikation Acta Carsologica hat Weltrang.

Auch das "Notranjski muzej Postojna" steht mit dem Karst in Verbindung. Es handelt sich um eine Sammlung von historischen, archäologischen und geologischen Funden, zudem eine interessante Sammlung an historischen Büchern und Unterlagen. Das Museum ist derzeit nicht zu besichtigen, da die Räumlichkeiten fehlen. Räume stehen in Aussicht und es ist geplant das Museum 2006 oder 2007 wieder zu öffnen.

Aufgrund seiner Lage ist Postojna eine Zwischenstation auf dem Weg in die weiter südlich gelegenen Urlaubsgebiete. Es liegt direkt an der Autobahn A1 (mit eigener Ausfahrt) und der Eisenbahnstrecke Wien-Triest/Rijeka (alte Südbahn).

Durch seine Höhe ist das Klima etwas kühler als an der Küste.

In der Nähe von Postojna bei der Pivka Jama ("Poikhöhle") gibt es einen großen Campingplatz.

Geschichte

Bis 1918 war die Stadt Teil des Herzogtums Krain (Österreich-Ungarn). Sie lag an der Verbindung Wien-Maribor-Ljubljana-Triest, die den einzigen Zugang der Donaumonarchie zum Meer darstellte.

Die Weltoffenheit und auch der Wohlstand des Vielvölkerstaats wirkten sich in besonderem Maße auf Postojna aus. Die Höhle, die schon lange bekannt war, wurde ab 1820 durch die Entdeckung neuer Teile schnell ein Anziehungspunkt für Touristen. Mit dem Bau der Eisenbahn von Wien nach Triest erhielt Postojna einen Bahnhof, der die Besucherzahlen vervielfachte. So ist die Stadt bereits seit fast 200 Jahren auf Tourismus ausgerichtet.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde ein Teil Sloweniens italienisch, so dass Postojna zwischen 1918 und 1945 zu Italien gehörte. In dieser Zeit lag Postojna nahe an der Grenze zum Rest Sloweniens, eine Grenze, die lange eine Art „Front“ darstellte. Die italienische Armee baute in der Umgebung viele militärische Anlagen wie Bunker und Stollen und auch viele Höhlenteile wurden damals erschlossen bzw. durch Tunnel verbunden. Der Versuch, durch einen Stollen die Pivka Jama, einen Teil der Postojnska Jama mit der Plansinska Jama zu verbinden, scheiterte jedoch. Dieser Tunnel hätte die Grenze unterquert und man hätte die Höhle mehrere Kilometer jenseits der Grenze wieder verlassen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Slowenien Teil von Titos Jugoslawien.

Durch günstigen Wechselkurs und für ein kommunistisches Land recht harmlose Einreisebestimmungen wurde das Land ein interessantes Tourismusziel. Postojnska Jama erreichte in den 1980er Jahren Besucherzahlen von 1 Million pro Jahr.

Mit dem Zerfall Jugoslawiens 1989 kam es zu einer kurzen militärischen Episode, auf die jedoch sehr schnell die Abspaltung Sloweniens folgte. Obwohl das Land bereits 1990 eigenständig war und auch keine kriegerischen Handlungen stattgefunden hatten, brach der Tourismus ein. Dies war besonders für Postojna wirtschaftlich schwierig, da die Besucherzahlen dramatisch zurückgingen. Erst mit dem Ende des Krieges in Kroatien erreichten die Besucherzahlen wieder ihr vorheriges Niveau.

Siehe auch

* Liste der Gemeinden in Slowenien

Literatur

* Allianz Reiseführer: Slowenien, Baedeker Verlag Ostfildern 2004, 276 Seiten.

Persönlichkeit

* Majda Širca, Politikerin


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 17.09.2019 06:14 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Das ist also jetzt Slowenien. So winzig, dass ein gut genährtes Huhn darüber hinwegfliegen könnte, witzeln die Slowenen selbstironisch. Wenn es nicht vorher im Kochtopf landet, denn sie schmausen gern deftig, die zwei Millionen Schweizer des Balkans.
Für die Entwicklung seiner parlamentarischen Demokratie wird der Musterknabe unter den postkommunistischen Staaten international gelobt: Slowenien gelang es in atemberaubender Zeit die ursprünglich als Favoriten gestarteten
Im Herzen Europas, wo die Alpen auf das Mittelmeer, die Pannonische Ebene und die Karstwelt treffen, liegt Slowenien. Das kleine grüne Land erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 20 273 km². Dort leben gastfreundliche, etwas zurückhaltende,
Klein aber oho, das kann man den Slowenen mit Fug und Recht nachsagen. Während etwa in Deutschland jede Neuschöpfung einer Ferienstraße einem Staatsakt gleicht, über dem Verbände, Kommunen und Regierungen Jahre brüten, bis schließlich eine
Zugegeben, die Slaven machen es einem nicht immer leicht – sprachlich jedenfalls: Slovensko etwa nennen die Tschechen den Nachbarn Slowakei, Slovinsko aber steht für Slowenien. Kein Wunder also, wenn wir uns bei der Unterscheidung der kleinen
Der kleinste postjugoslawische Staat Slowenien (Slovenija), der an Italien, Österreich, Ungarn, Kroatien und die Adria grenzt, hat den Anschluss an die Europäische Union am schnellsten gefunden. Vom Krieg fast verschont und sich kulturell ohnehin
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Laut einer neuen Statistik von Statista, boomt die Campingbranche. Während im Jahr 2001 21,3 Millionen Übernachtungen auf deutschen Campingplätzen gezählt wurden, sind es im Jahr 2018 bereits 34,5 Millionen Übernachtungen. Ein überzeugender
Für viele deutsche Fußballfans kam die erste Saison der UEFA Nations League überraschend. Viel war nach der schlechten FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Russland 2018 über die deutsche Mannschaft und deren desaströse Leistungen gesprochen
Bitcoin ist die Kryptowährung mit der weltweit höchsten Marktkapitalisierung (derzeit über 160 Milliarden US Dollar). Wie alle Kryptowährungen basiert Bitcoin auf einem dezentralen Buchungssystem zur Verarbeitung von Transaktionen. Der Coin hat
Die juristische Situation von Glücksspiel ist nicht einfach durchschaubar, sondern durchaus eine eher komplizierte Angelegenheit. Dass das so ist, liegt an der Tatsache, dass das Glücksspielmonopol beim Staat liegt. Diese Stellung regelt der Staat
Es gibt viele Gründe, warum Sie eine Brille tragen. Als Ausgleich einer Sehschwäche, zum Schutz vor Sonne oder als modisches Accessoire, eines können Sie nicht gebrauchen, alte, kaputte oder minderwertige Gläser. Somit ist die Zeit gekommen, neue
Es gibt unzählige Krypowährungen, wodurch es für Neulinge auf dem Kryptomarkt schnell unübersichtlich werden kann. Daher haben wir die wichtigsten Kryptowährungen für Sie zusammengefasst und erklären Ihnen, wie, wann und wo Sie diese kaufen sollten. Unser
Wetter

Ljubljana


(17.09.2019 06:14)

-3 / 1 °C


18.09.2019
-4 / 1 °C
19.09.2019
-5 / -1 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Deutschland ist im Car ...
Preisgelder der UEFA N ...

Urlaub an der Mosel od ...
Auferstanden aus Rouen ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum