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Neustart bei den Herzögen

Deutschland
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Der Drei-Völkerstaat Bosnien-Herzegowina übt das Miteinander
Die Republik Bosnien-Herzegowina (Bosna i Hercegovina, serb.: Босна и Херцеговина) in Südosteuropa grenzt an die aus dem ehemaligen gemeinsamen Jugoslawien hervorgegangenen Staaten Serbien und Montenegro im Osten und Südosten, an Kroatien im Norden, Westen und Südwesten sowie auf wenigen Kilometern bei Neum an das Mittelmeer. Nach dem Zerfall Jugoslawiens wurden die verschiedenen Dialekte als eigene Sprachen anerkannt. So ist das Bosnische linguistisch gesehen weitgehend identisch mit dem Serbischen und Kroatischen (früher zusammengefasst als "Serbokroatisch") und weist im Unterschied zu letzteren eine hohe Anzahl von Lehnwörtern aus dem Türkischen auf. Die Sprache wird mit lateinischem Alphabet geschrieben.
Galerie
  • Amtliche Bezeichnung: Bosna i Hercegovina (Bosnien und Herzegowina)
  • Hauptstadt: Sarajevo (EW 383.000)
  • Einwohner: ca. 4,4 Mio.
  • Fläche: 51 129 km²
Blick auf den Avaz Twist Tower in Sarajewo.

  • Amtssprachen: Bosnisch, Kroatisch, Serbisch
  • Bevölkerung: 44% Bosniaken, 32% Serben, 17% Kroaten, 7% andere (Minderheiten: Montenegriner, Albaner, Slowenen, Makedonen, Türken, Roma u.a.)
  • Religion: 43% Muslime (Bosniaken), 31% Orthodoxe (Serben), 17% Katholiken (Kroaten), 9% andere.
  • Währung: Konvertibilna Marka (KM = 0,51 Euro)

Geschichtstabelle
Im Altertum gehören Bosnien und die Herzegowina zur römischen Provinz Dalmatien.

7. Jahrhundert: Serben und Kroaten wandern ein.

12.-14. Jahrhundert: Bosnien und die Herzegowina unter ungarischer Oberhoheit.

1377: Das Land wird Königreich.
Flagge von Tschetniks.

Ab 1463: Eroberung durch das Osmanische Reich. Der bosnische Adel tritt zum Islam über.

1580: Vereinigung Bosniens und der Herzegowina zu einem "Paschalik" .

1878: Österreich-Ungarn besetzt und verwaltet aufgrund der Beschlüsse des Berliner Kongresses Bosnien und die Herzegowina und annektiert das Gebiet 1908.

28. Juni 1914: Ermordung des österreich-ungarischen Thronfolgerpaares in Sarajewo durch den serbischen Nationalisten Gavrilo Princip. Die Organisation „Junges Bosnien“ ist 1914 am Attentat von Sarajevo beteiligt.

1918: Bosnien und die Herzegowina gehen im vom serbischen Thronfolger Alexander I. Karađorđević proklamierten Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen auf (ab 1929 Königreich Jugoslawien).

1941-45: Deutsche und italienische Truppen besetzen Jugoslawien. Bosnien-Herzegowina wird an das faschistische Kroatien angegliedert. Die Widerstandsbewegung der Četnici operiert vor allem in Bosnien-Herzegowina.

1946: Bosnien-Herzegowina wird autonome Teilrepublik der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien.

1963: Muslime werden in der neuen Verfassung als eigenes Volk aufgeführt.

1980: Tod Titos.

1990: Bildung einer Koalitionsregierung der nationalen Parteien der Muslime, Serben und Kroaten unter dem Kroaten J. Palivan. Alija Izetbegović wird Präsident.
Balkankonflikt: Religion und ethnische Zugehörigkeit.

1991: Bosnien-Herzegowina erklärt seinen Austritt aus dem Staatsverband Jugoslawien (15. Oktober) und wird am 17. April 1992 international anerkannt.

1992: Beim Referendum am 1. März stimmen bosnische Muslime und Kroaten mehrheitlich für die Unabhängigkeit, die Serben boykottieren die Abstimmung. Bosnien erklärt sich unabhängig, die bosnischen Serben rufen eine eigene Republik aus und besetzen mit Unterstützung Jugoslawiens einen großen Landesteil.

1993: Auch die Kroaten rufen einen unabhängigen Staat auf bosnischem Gebiet aus.

1992-95: Beim Krieg zwischen den serbischen, kroatischen und bosnisch-muslimischen Einheiten werden etwa 278 000 Menschen getötet, ca. 1,3 Millonen befinden sich auf der Flucht oder werden vertrieben.

1994: In Washington unterzeichnen Bosniaken und Kroaten den Vertrag zur Bildung einer „Föderation von Bosnien und Herzegowina“.

Juli 1995: An die 8000 männliche Muslime werden beim so genannten „Massaker von Srebrenica“ von Armee- und Polizeieinheiten oder Paramilitärs in den Wäldern erschossen.

1995: Das Friedensabkommen von Dayton beendet den Krieg in Bosnien-Herzegowina. Die Teilrepubliken der neu gebildeten Föderation, Bosnien und Herzegowina (FBiH) sowie die Serbische Republik (RS), bekommen jeweils eine eigene Verfassung.

2004: Die von der EU geführte EUFOR übernimmt die Friedenssicherung.
Fakten
 

 

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