Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Koplik

Albanien, Koplik
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  

Park im Zentrum von Koplik mit Denkmal "Lufta e Koplikut"
"Koplik" (albanisch auch "Kopliku") ist eine Kleinstadt in Nordalbanien mit 11.025 Einwohnern. Koplik ist Hauptort des Kreises Malësia e Madhe mit einfacher Infrastruktur zur Versorgung der Bevölkerung mit Konsumgütern sowie in den Bereichen Gesundheit und Bildung.

Die Stadt liegt östlich des Shkodrasees in einer weiten, fruchtbaren Ebene. Rund 17 km südlich liegt Shkodra, die größte Stadt Nordalbaniens. Bis zur montenegrinischen Grenze sind es auf der Straße rund 15 km. Östlich von Koplik erheben sich die Nordalbanischen Alpen.

Koplik wurde von den Römern gegründet und hieß damals "Cinna". Die lokale Bevölkerung konvertierte während der langen Zeit, als Albanien Teil des Osmanischen Reichs war, vollständig zum Islam, während die Landbevölkerung der Malësia katholisch blieb. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes in Albanien im Jahr 1991 begann eine große Landflucht aus den Bergen. Viele siedelten sich in Shkodra und Koplik an. Die Neuzuzügler bauten auch die erste katholische Kirche in Koplik seit dem 18. Jahrhundert.

Eine Denkmal in der Stadtmitte erinnert an einen Kampf im Jahr 1920 – von den Albanern "Lufta e Koplikut (Koplik-Krieg)" genannt – gegen die Montenegriner und Serben, die Nordalbanien nach dem Ersten Weltkrieg besetzt hatten. 1945 kam es zu einem Aufstand gegen die Kommunisten, weshalb die Stadt in den nächsten Jahrzehnten von der Regierungsmacht vernachlässigt wurde.

Während des UNO-Embargos gegen Jugoslawien in den 1990ern profitierte Koplik vom Schmuggel über den Shkodrasee ins benachbarte Montenegro. Gerade Treibstoff wurde damals in großen Mengen geschmuggelt. Nach dem Zusammenbruch der Pyramidenfirmen im Jahr 1997 verharrte Koplik in ökonomischer Stagnation und viele Bewohner – insbesondere die jungen Männer – verließen den Ort.

Koplik liegt an einer der wichtigsten Verbindungen Albaniens mit dem Ausland. Die Straße von Shkodra durch den Ort zur Grenzstation "Han i Hotit" und weiter in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica wird zur Zeit ausgebaut. Auch die Mitte der 1980er erbaute Eisenbahnlinie von Shkodra nach Podgorica der Hekurudha e Shqipërisë ist heute wieder in Betrieb, nachdem in den 1990ern ein Großteil der Gleise illegal demontiert und als Alteisen verkauft worden war. Allerdings findet bisher nur Gütertransport statt.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 17.10.2019 02:03 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Mit den schönen Landschaften und heißen Sommermonaten ist Albanien ein beliebtes Reiseziel. 10 Tipps unserer Redaktion für Sie: 1) Albanische Riviera: So müssen die Strände Italiens vorm Ansturm der germanischen Horden ausgesehen
Die Mehrheit der Albaner sind überzeugte Landeier – selbst die meisten Städter stammten noch vor einer Generation aus einem kleinen Bauernhof. 55 Prozent der albanischen Bevölkerung lebt noch heute dort und hält die Stadt nicht selten für des Teufels.
Die Mehrheit der Albaner sind überzeugte Landeier – selbst die meisten Städter stammten noch vor einer Generation aus einem kleinen Bauernhof. 55 Prozent der albanischen Bevölkerung lebt noch heute dort und hält die Stadt nicht selten für des Teufels.
Das kleine Land irgendwo unterhalb Kroatiens ist uns so fremd wie sein Eigenname Shqipëria, das Land des Bergadlers – was mehr über Albanien aussagt, als die lateinisierte Form. Über den schroffen Alpen zieht der stolze Raubvogel einsam
Die südosteuropäische Republik Albanien (Republika e Shqipërisë) grenzt im Norden an Montenegro und Kosovo, im Osten an Mazedonien und im Süden an Griechenland. Die Westgrenze des Mittelmeeranrainers bilden die Adria und das ionische Meer. Das
"Bilisht" (alb. auch "Bilishti", /"Viglista") ist eine Kleinstadt im Südosten Albaniens. Sie ist der Hauptort des Kreises Devoll und gehört zur Präfektur Korça.GeographieBilisht liegt in 930 m Höhe östlich der Morava-Berge auf einer
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Außenseiter Albanien darf nach dem ersten EM-Sieg seiner Geschichte auf den Einzug ins Achtelfinale hoffen. Der Endrunden-Debütant gewann in der Gruppe A gegen Rumänien mit 1:0 (1:0) und kann mit drei Punkten als einer der vier besten
Gastgeber Frankreich die perfekte Bilanz zerstört und selbst Historisches geschafft: Die Schweiz steht mit ihren Bundesliga-Legionären zum ersten Mal in der K.o.-Runde der Fußball-EM und könnte dort Gegner der deutschen Nationalmannschaft sein.
Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat bei der Fußball-Europameisterschaft beste Chancen auf den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde. Lens (dpa) - Die Eidgenossen gewannen am Samstag ihr Auftaktspiel gegen Albanien in Lens 1:0 (1:0)
Albanien hat der nervlichen Belastung beim EM-Debüt nicht standgehalten und sich beim 0:1 (0:1) im emotionalen «Bruder-Duell» gegen die Schweiz quasi selbst geschlagen. Ein früher Torwartfehler (5.) und eine unnötige rotgelbe Karte gegen den
Zu Beginn der am Ende historisch erfolgreichen EM-Qualifikation für Albanien war Altin Lala noch Co-Trainer in seinem Heimatland. Inzwischen arbeitet der frühere Bundesligaprofi als Spielerberater, hat aber immer noch fast täglich Kontakt zu
Wetter

Tirana


(17.10.2019 02:03)

2 / 12 °C


18.10.2019
6 / 11 °C
19.10.2019
2 / 10 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

Deutschland ist im Car ...
Preisgelder der UEFA N ...

Spanien immer eine Rei ...
Urlaub an der Mosel od ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum