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Illnau-Effretikon

Schweiz, Illnau-Effretikon
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"Illnau-Effretikon" (bis 1974 offiziell "Illnau" genannt) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Pfäffikon des Kantons Zürich in der Schweiz.

Geographie
Geografisch besteht sie aus der Stadt Effretikon, den Dörfern Illnau, Ottikon und Bisikon, ferner aus den Weilern Agasul, Bietenholz, Billikon, First, Horben, Kemleten, Luckhausen, Mesikon und Oberkempttal.

First ist mit der höchste Punkt der Gemeinde.

Bevölkerung


Regierung
Seit 1974 hat die Stadt Illnau-Effretikon ein 36 Köpfe zählendes Parlament (Grosser Gemeinderat, die Legislative), der Gemeinderatspräsident 2007/08 ist Peter Stiefel (FDP). Die 36 Sitze sind wie folgt auf die Parteien verteilt:



Der Stadtrat, die städtische Exekutive, zählt 9 Mitglieder. Der Stadtpräsident ist Martin Graf (GP Stand 2009).

Wirtschaft
Verkehr
Die Gemeinde wird von der am 27. Dezember 1855 eröffneten Bahnstrecke Zürich–Winterthur mit dem Bahnhof Effretikon sowie von der am 3. Mai 1876 eröffneten Bahnstrecke Effretikon–Hinwil mit den Bahnhöfen Effretikon und Illnau mit der Eisenbahn erschlossen.

Beide Linien sind 1902 verstaatlicht worden, und werden durch die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) betrieben. Die Bahnhöfe werden von verschiedenen Linien der S-Bahn Zürich bedient.

Die Gemeinde ist durch die Autobahn A1 mit dem Anschluss Effretikon erschlossen.

Geschichte
Moosburg, 1254 erbaut
Die älteste erhaltene urkundliche Erwähnung datiert aus dem Jahr 745 für die Siedlungen "Illenavvia" (Illnau), "Erpfratinchova" (Effretikon) und "Makisinchova" (Mesikon).

Funde aus der Steinzeit, sowie Grabbeilagen aus der Bronze- und Eisenzeit bei Bisikon und Luckhausen deuten von einer frühen Besiedelung. Umfangreicher sind hier die Funde aus dem frühen Mittelalter, darunter ist auch die Grabhügelnekropole im "Studenbrunnenholz" unterhalb von Ottikon. Schenkungsurkunden aus dem 8. Jahrhundert an das Kloster St. Gallen, deuten darauf hin das Illnau-Effretikon schon weitgehend durch die Alemannen erschlossen war.

Im ehemaligen Weiler "Moosburg", im Süden von Effretikon, befindet sich die Ruine der von Graf Hartmann IV. von Kyburg 1254 erbauten Moosburg. Sie war von 1426 bis 1432 Sitz des ersten Zürcher Vogts der Landvogtei Kyburg und wurde während des Alten Zürichkrieges im Mai 1444 von den Innerschweizer Truppen zerstört.

Mit dem Bau des Bahnhofs (1855) begann der Aufschwung Effretikons und führte 1973 zur Namensänderung in "Stadt Illnau-Effretikon".

In der zweiten Hälfte des 20. Jh. wurde der Bahnhof Effretikon durch Architekt Max Vogt neu gebaut.

Wappen
Blasonierung
: "In Silber ein blauer Schrägbalken, belegt mit drei schräglinks gestellten silbernen Lilien"

Kunst, Kultur
Schulen, Hochschulen
* Berufswahlschule Effretikon
* EBZ, Elektro-Bildungs-Zentrum
* Baumeister-Kurszentrum
* SWISSMECHANIC, mechanisch-technische Berufe
* Metall-Union Kanton Zürich
* VSCI, Ausbildungszentrum für Carrosserieberufe
* Schulhaus Illnau Hagen Primarschule
* Strickhof
* Logopädischer Dienst‎
* Psychomotorik-Therapiestelle
* Hands-On Kids English Center GmbH
* Easy Learning School‎

Sehenswürdigkeiten
Sportzentrum Eselriet‎
Mit Freibad, 60 Meter lange Rutschbahn, Beachvolleyballanlage, Spiel-, Fussballwiese, Pingpongtisch, grosszügige Liegewiese, zwei Eislauffelder, Minigolf-Anlage, Tennisplätze und einer Boccia-Anlage

Planetenweg
Der Planetenweg führt durch eine abwechslungsreiche Landschaft, vorbei an den verschiedenen Planeten, hinauf zum Museum Schloss Kyburg. Rückweg über den Waldlehrpfad der Staatsförsterei Kyburg zur gedeckten Holzbrücke und entlang der Töss zum Bahnhof Sennhof-Kyburg.

Sonstige Sehenswürdigkeiten
* Alt-Effretikon
* Burgruine Moosburg
* Frühmittelalterliches Gräberfeld Studenbrunnen = Grabhügelnekropole
* Gedenkstein im Prestberg
* Hablützelhaus Horben
* Hotzehuus Illnau
* Kapelle Rikon (16./18. Jh.)
* Kemleten/Chämleten
* Kirche Illnau (8./12. Jh.)
* Schloss Kyburg (Gemeinde Kyburg)

Aussichtspunkte
* Alpenstrasse (Panorama), Illnau
* Büechli, Effretikon
* Büelbuck, Effretikon
* Chliächerli, Bietenholz
* Eichengrien, Effretikon
* First
* Gstück, Illnau
* Hackenberg, Effretikon
* Kyburgblick, Chämleten
* Ottikon
* Rebbuck, Effretikon

Berufswahlschule Effretikon

Literatur
* Wilfried Meili: "Vor Jahr und Tag in Illnau-Effretikon und Lindau". Wetzikon, 1989, ISBN 3-85981-149-5


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 17.09.2019 06:37 von den Wikipedia-Autoren.
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