Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
     
Hotelsuche in 
 

Hod haScharon

Israel, Hod haScharon
Von Europe Online   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  


"Hod haScharon" (; ) ist eine Stadt in der Scharonebene. Im Norden grenzt sie an Kfar Saba, unmittelbar im Süden an Petach Tikwa. Mit dem Auto erreicht man Hod haScharon von Tel Aviv in 20 Minuten, 40 bis 45 Minuten von Haifa. Seit 1990 hat sie den Status einer Stadt.

Stadtteile
Die Stadtteile sind aus vier Siedlungen hervorgegangen, von denen jede ihre eigene Geschichte hat:
"Magdiel:" Die Siedlung Magdiel wurde am 2. August 1924 nach einem Treffen von 12 Stadtgründern in Tel Aviv gegründet. Bei dieser Zusammenkunft wurde die Entscheidung getroffen, eine Siedlung für jüdische Arbeiter ins Leben zu rufen.
"Ramatayim:" Die Siedlung Ramatayim wurde 1924 von holländischen Pionieren, denen ein Schnitzerei-Betrieb gehört hatte, gegründet. 1926 immigrierten 13 Personen nach Ramatayim. Mit Geld lockte man Familien in die Siedlung und weitere 18 Familien wanderten ein.
"Kfar Hadar:"
"Ramat Hadar:" Ramat Hadar wurde erst relativ spät gegründet. Der Ort entstand 1938, in der Zeit der fünften Einwanderungswelle (Aliya), nahe Kfar Hadar und Ramatayim.

Bevölkerung und Einkommen
Hod haScharon gehört zu den wohlhabendsten Städten Israels. Der hohe Lebensstandard lockt viele Familien von den Großstädten (vor allem Tel Aviv) in die Stadt, da Hod haScharon eine exzellente Bildungsinfrastruktur und einen hohen Kulturstandard vorweisen kann. Das monatliche Durchschnittseinkommen beträgt 8903 Schekel/1600 Euro (israelischer Durchschnitt: 6008 Schekel/1088 Euro). Der jährliche Bevölkerungszuwachs beträgt knapp drei Prozent, und auch in Zukunft plant die Stadt, weitere Straßen und Einfamilienhäuser zu bauen. Die meisten Einwohner Hod haScharons sind Juden.

Stadtzeichen
Das Stadtsymbol von Hod haScharon hat zwei charakteristische Elemente:
* Der Zitronenbaum erinnert an die Anfänge der Landwirtschaft, die primär auf den Anbau von Zitrusfrüchten konzentriert war. Die vier Kreise an der Baumspitze symbolisieren die vier Gründersiedlungen von Hod haScharon.
* Das Zahnrad verweist auf die Industrie.

Landwirtschaft
In der 4. Aliya (1924-1928) kamen Leute aus Polen, einigen osteuropäischen Staaten sowie aus dem Irak und Jemen. Fast alle Einwanderer brachten ihre Familie mit nach Palästina (Region).

Bildung

In Hod haScharon gibt es 11 Grundschulen, drei Mittelschulen und drei Junior-High Schools.

Nach Angaben des zentralen Statistikbüros Israels gehen 7.581 Schüler in Hod haSharon zur Schule. Davon sind 3.970 Grundschüler und 3.611 Highschool-Schüler.

Grundschulen:
* "„Zorim“" - eine Schule für spezielle Bildung.
* "„Newe Mosche“" ist ein Schule für eine begrenzte Anzahl an Schülern. Sie gilt als die beste und anspruchsvollste Schule der Stadt.
* "„Die demokratische Schule Hod haScharons“:" wurde 2001 geöffnet. Dort werden 180 Schüler unterrichtet.
* "„Schilo“:" ist die älteste Schule Hod haScharons im Stadtteil Magdiel. Dort werden grundsätzlich nur religiöse Kinder unterrichtet.
* "„Tali“:" ist die größte Schule Hod haSharons (600 Schüler). Viele Kinder aus Nachbarortschaften wie Kfar Saba, Ra"anana oder auch Hertzlija gehen dort zur Schule.

Weitere Schulen sind: "Reot", "Rabin", "Yigal Alon", "Lapid", "Kehilat Alef" und "Mamlachti"

Mittelschulen:
* "HaRischonim"
* "HaSchachar"
* "Atidim"
* (Außerdem verfügt die Schule "Tali" (siehe oben) über eine Mittelschule. Sie ist zugleich Volksschule und Mittelschule)

Junior Highschools:
Die Alexander Muss Highschool ist wohl die bekannteste Schule Hod haScharons, welche amerikanischen Jugendlichen und Erwachsenen die Chance bietet, mehrere Monate in Israel zur Schule zu gehen und im Rahmen von Ausflügen das Land besser kennenzulernen. Die Highschool befindet sich am Mosenson-Campus, einem Campus, wo verschiedene Schulen mit Schülern aus Israel, Russland, USA, Kanada, Deutschland und Äthiopien beheimatet sind.

Kommunikation
Hod haScharon hat zwei lokale Zeitungen: Hod haKfar und Jarok. Außerdem verfügt die Stadt über einen eigenen Kabel-Fernsehsender.

Sehenswürdigkeiten
* Der "Park der vier Jahreszeiten" ist im Jahre 1996 nach der Weiterentwicklung des westlichen Bezirkes Hod haScharons entstanden und ist vor allem den Kindern gewidmet. Der Park dient zumeist Freizeitaktivitäten (insbesondere in den großen Sommerferien) und bietet den Platz für größere Veranstaltungen im Rahmen des Unabhängigkeitstages (Yom Ha Atzma"ut). Außerdem werden größere Sportereignisse (z.B. Fußballspiele im Rahmen von Welt- oder Europameisterschaften) auf einer großen Videowand übertragen.
Park der 4 Jahreszeiten
* Der "Hautaker-Platz" befindet sich in Ramatayim und wurde nach seinem Stifter Hautaker benannt. Besonders bei Kindern erfreut sich der Spielplatz großer Beliebtheit.
* "Jad Lebanim:" Anfang der 90er Jahre plante der damalige Bürgermeister Ezra Binyamini die Errichtung dieses Gebäudes. In diesem Gebäude befindet sich nicht nur die große Stadtbücherei, sondern auch ein Denkmal für gefallene Soldaten im Dienste des Staates Israel. Am 3. Oktober 1993 öffnete das Gebäude seine Pforten. Die Fläche des ganzen Grundstückes beträgt 20 km². Zusätzlich wurde eine Jeschiwa und ein Spielplatz aufgebaut.

Bürgermeister der Stadt

*Ezra Binyamini (1990-2003)
*Chai Adiv (seit 2003)

Partnerstädte
* Dorsten (Deutschland) seit 1994

Weblink
*



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 21.01.2020 07:27 von den Wikipedia-Autoren.
Fakten
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
"Jerusalem" (hebräisch / "Jeruschalajim", / "al-Quds (asch-Scharif)", „die Heilige“, altgriechisch , lateinisch "Hierosolyma") ist die Hauptstadt des Staates Israel. Sie liegt in den
Küste und Skyline von Tel Aviv von Jaffa ausStrand in Tel AvivJaffa von Tel Aviv aus fotografiertKlimadiagramm von Tel Aviv"Tel Aviv-Jaffa" (hebräisch "Tel Aviv-Jafo", "Tel-Aviv" bedeutet "Hügel des Frühlings"; Auf Arabisch gebraucht man
Panorama Haifa mit Schrein des Bab, Dagonsilo und HafenSchrein des Bab und Gartenanlagen"Haifa" (hebräisch / "Cheifa", arabisch / "Ħayfā") ist mit rund 267.000 (2006) Einwohnern die drittgrößte Stadt Israels nach Jerusalem und Tel
"Aschdod" (englische Schreibweise "Ashdod", , ), griech. Αζωτος ist eine Stadt in Israel mit 207.000 Einwohnern (2007). Allgemeine AngabenAschdod liegt südlich von Tel Aviv am Mittelmeer. Die Stadt, heute eine der größten Israels, wurde im
"Petach Tikwa" (, auf deutsch "Tor der Hoffnung", arabisch ; auch Petah Tiqwah, Petah Tikva) ist eine Stadt in Israel; sie liegt im Gusch Dan, wenige Kilometer östlich von Tel Aviv. Petach Tikwa hat 188.900 Einwohner (2007) und gehört damit zu den
Die Stadt "Beerscheba" (/ "Be"er Schéwa", übersetzt „Brunnen der Sieben“ oder „Brunnen des Schwurs“; ) liegt im südlichen Israel; sie ist eine der größten Städte des Landes. Durch die Übertragung des Namens aus dem Hebräischen kommt
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Er ist der Gott der neueren tschechischen Musik - und beileibe nicht nur der seichten Schlagermuse. Die Goldene Stimme aus Prag stammt freilich in Wirklichkeit aus Pilsen. Dass er in einem Hotel singt, ist für den 72-Jährigen, der spielend
In der Stadt an der Oder verschmolzen polnische und deutsche Einflüsse. Der polnische Krimiautor Marek Krajewski setzte in seinem Roman "Tod in Breslau" einer Ära in der wechselvollen Geschichte der schlesischen Hauptstadt ein Denkmal, in
Nach der KulTour ist beim Kulturverein Bohème immer auch vor der nächsten Fahrt. Und nach einer Oberpfalz-Erkundung ist nun wieder Westböhmen an der Reihe: Aus aktuellem Anlass fährt der KulTour-Bus am Sonntag, 2. Oktober, zum dritten Mal in die
„Das Leben ist eine Collage", sagt Karel Trinkewitz. Zwischen unzähligen Kartons mit zehntausenden von Zeichnungen, papierenen Installationen und kuriosen Fundstücken wirkt der 80-jährige Großmeister des geklebten Kunstwerks in seinem
„Das Leben ist eine Collage", sagt Karel Trinkewitz. Zwischen unzähligen Kartons mit zehntausenden von Zeichnungen, papierenen Installationen und kuriosen Fundstücken wirkt der 80-jährige Großmeister des geklebten Kunstwerks in seinem
"Schon als Schüler der Keramikschule gefielen mir die Bilder von Salvador Dalí", erinnert sich Karel Trinkewitz an die Anfänge seiner Begeisterung für surrealistische Künstler. „Das war ja verboten, es galt als entartete Kunst.“
Wetter

Tel Aviv-Jaffa


(21.01.2020 07:27)

10 / 17 °C


22.01.2020
10 / 17 °C
23.01.2020
11 / 17 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Afghan Farah Governor ...
Ministry Warns Cinema ...

...
Russland muss damit re ...

Die langen Winter in S ...
Urlaub mit Diabetes: O ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum