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Gauland: Wir stehen an der Seite Israels - Aber «Staatsräson»?

Israel
25.09.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hat das Existenzrecht Israels bekräftigt. «Natürlich stehen wir an der Seite Israels», sagte er am Montag auf eine entsprechende Frage bei einer Pressekonferenz in Berlin. Ob dieses Existenzrecht allerdings zur deutschen «Staatsräson» gehöre, wie etwa Kanzlerin Angela Merkel betont, sei «schwierig zu beantworten», sagte Gauland.

Denn dies würde bedeuten, dass dann auch deutsche Soldaten zur Verteidigung des jüdischen Staates eingesetzt werden müssten. Darauf würden deutsche Politiker aber keine klare Antwort geben. «Wenn es wirklich zum Schwur kommt, wird das schwierig», sagte Gauland.

Die Nachfrage, ob er mit seinen Aussagen das Existenzrecht Israels als deutsche Staatsräson nicht zumindest infrage gestellt habe, wies er am Abend in der ARD zurück. «Ich habe deutlich gesagt: Ja, ich stehe dazu. Aber wir müssen auch mal ehrlich miteinander umgehen.»

Die Politik der AfD sei jedenfalls nicht gegen die jüdische Bevölkerung gerichtet. «Es gibt nichts, was jüdische Menschen in Deutschland beunruhigen könnte oder sollte», sagte Gauland bei der Pressekonferenz.

Der Grünen-Politiker Volker Beck, Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe im letzten Bundestag, übte umgehend Kritik. «Die Existenz und Sicherheit Israels sind deutsche Staatsräson», sagte er. Diese Position sei eine völkerrechtliche Selbstverständlichkeit. Gauland wolle dieses Bekenntnis «zerreden». Dies sei ein Signal an den antisemitischen Teil seiner Anhängerschaft. «Es braucht keine NPD mehr, sie haben in der AfD eine politische Heimat», betonte Beck

 

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