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Arth SZ

Schweiz, Arth
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"Arth" ist eine politische Gemeinde im Bezirk Schwyz des Kantons Schwyz in der Schweiz. Sie besteht aus den Ortschaften Arth, Oberarth, Goldau und aus einem Teil der Rigi.

Gemeinde Arth
Die Gemeinde Arth ist verkehrstechnisch sehr gut gelegen. Die Europäische Nord-Süd-Verkehrsachse (Schiene und Strasse) durchquert die Gemeinde Arth. Der Bahnhof Arth-Goldau ist für die ganze Region von grosser Bedeutung. Die Gemeinde bietet mit dem Hausberg Rigi und dem Natur- und Tierpark Goldau ein breites Freizeitangebot. In der Gemeinde Arth besteht zudem ein sehr umfangreiches Bildungsangebot. Mit der Gemeindeschule: Kindergarten bis 6. Klasse, der Oberstufe: 7 .- 9. Schuljahr, dem Berufsbildungszentrum Goldau und der Pädagogische Hochschule Zentralschweiz in Goldau besteht ein ganzheitliches Bildungszentrum.

Zahlen und Fakten
* Einwohner: 10412
* Gesamtfläche: 4858 ha
** Davon Kulturland: 28.7 %
** Davon Wald: 30.3 %


Dorf Arth
Geographie
Arth am Zugersee
Arth liegt am Südufer des Zugersees in einem Tal zwischen dem Zugerberg und der Rigi.

Geschichte
Die ersten Siedler in Arth waren Pfahlbauern und Kelten (Helvetier). Keltischen Ursprungs ist auch der Name des Tales, denn das Wort «Arth» bedeutet «Acher, Trift». Die grosse Ebene vom Südende des Sees bis Goldau und die sonnigen Halden am Sonnenberg waren gutes Weide- und Ackerland. Der Fischreichtum im See und in den das Tal durchfliessenden Gewässern ergab nebst der Landwirtschaft und der Jagd eine gute Ernährungsquelle.

Auch die Grafen von Lenzburg, von Kyburg und von Habsburg waren Besitzer dieser Gegend. 1315 schlossen die Schwyzer mit den Arthern zur Bewahrung der Freiheit einen gegen die Herrschaft Österreichs gerichteten Bund. Als Schutz gegen allfällige Angriffe entstand eine gewaltige Letzimauer mit Türmern, die sich vom Berghang des Rossbergs dem See entlang zum Berghang der Rigi hinüberzog. Heute sind davon kaum mehr Spuren sichtbar.
Ein Rolle spielte Arth später in den Religionskriegen (Nikodemiten). 1656 entstand das Kapuzinerkloster Arth, 1668 die Wallfahrtskapelle «Maria zum Schnee» auf Rigi Klösterli und 1696 die heutige barocke Pfarrkirche.

Am 2. September 1806 ereignete sich der Goldauer Bergsturz. Auf dem haushohen Schutt wurde der wichtige Eisenbahnknotenpunkt Arth-Goldau errichtet. Infolge der Einführung des Busverkehrs zwischen Goldau und Arth rollte das blauweisse «Arther Trämli» am 31. August 1959 zu seiner letzten Fahrt.

Verkehr
Arth gesehen von der Rigi Kulm

Die Autobahn A4 führt südlich von Arth am Fuss der Rigi entlang. In Arth besteht nur eine Abfahrt. Einen Vollanschluss verfügt dagegen das Nachbardorf Goldau. Mit den Zugerland Verkehrsbetrieben erreicht man den Bahnhof Arth-Goldau, der Anschluss ans Europäische Schienennetz hat, innerhalb von 10 Minuten.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 17.10.2019 02:08 von den Wikipedia-Autoren.
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